Nano-Topicals für Haarwachstum: Was steckt hinter KeraLase™ & Z-Factors?
Diffuser Haarausfall, dünner werdendes Haar und verlangsamtes Wachstum zählen zu den häufigsten Gründen, warum Männer und Frauen nach neuen Lösungen suchen. Neben klassischen Verfahren wie PRP oder Minoxidil rücken zunehmend sogenannte Nano-Topicals in den Fokus – Hightech-Produkte, die mit Laserbehandlung, Wachstumsfaktoren und Nanotechnologie arbeiten.
Zwei Namen tauchen dabei immer wieder auf: KeraLase™ und Z-Factors. Beide sollen die Aktivität der Haarfollikel steigern und so das Wachstum fördern – ohne chirurgischen Eingriff.
Aber wie funktioniert das genau? Und sind die Effekte wirklich vergleichbar mit einer Haartransplantation?
Inhaltsverzeichnis
- Wie Nano-Topicals funktionieren
- KeraLase™: Laser trifft Biowissenschaft
- Z-Factors: Nano-Peptide und regenerative Wirkstoffe
- Anwendung & Grenzen: Für wen eignen sich Nano-Topicals?
- Wie sicher sind Nano-Topicals?
- Elithair: Wissenschaft, Innovation und nachhaltige Ergebnisse
- Fazit
Wie Nano-Topicals funktionieren
Nano-Topicals kombinieren medizinische Lasertechnologie mit nanostrukturierten Wirkstoffsystemen, um Wirkstoffe gezielt in tiefere Schichten der Kopfhaut einzubringen. Ziel ist es, die Aufnahmefähigkeit des Gewebes zu erhöhen und noch aktive Haarfollikel besser zu erreichen.
Das Prinzip beruht auf mehreren aufeinander abgestimmten Schritten:
- Eine medizinische Laserbehandlung (z. B. mit dem Lutronic LaseMD Ultra®) erzeugt kontrollierte Mikrokanäle in der Kopfhaut.
- Anschließend werden topische Wirkstoffe wie Peptide, Proteine oder Zytokine aufgetragen.
- Nanostrukturierte Trägersysteme unterstützen die gleichmäßige Verteilung dieser Wirkstoffe im Gewebe und erleichtern deren Penetration bis in den Bereich der Haarfollikel.
Der kombinierte Effekt soll regenerative Prozesse in der Kopfhaut unterstützen, die Durchblutung verbessern und die Wachstumsphase bestehender Haare verlängern – vorausgesetzt, die Haarfollikel sind noch nicht dauerhaft inaktiv.
KeraLase™: Laser trifft Biowissenschaft

Das Verfahren KeraLase™ wurde ursprünglich für die Hautregeneration entwickelt und später auf die Kopfhaut übertragen. Es kombiniert die LaseMD®-Lasertechnik mit einem speziellen Serum aus rekombinanten Wachstumsfaktoren (KeraFactor™).
Die Behandlung soll:
- die Aufnahmefähigkeit der Kopfhaut verbessern,
- geschwächte Haarfollikel stimulieren,
- den Haarverlust verlangsamen.
Erfahrungsberichte zeigen positive Effekte bei diffusem Haarausfall, insbesondere, wenn die Follikel noch nicht vollständig inaktiv sind. Langzeitdaten oder groß angelegte klinische Studien stehen allerdings noch aus.
Z-Factors: Nano-Peptide und regenerative Wirkstoffe

Auch Z-Factors arbeiten mit einer ähnlichen Idee: ein Peptid-Serum wird nach einer sanften Kopfhautbehandlung aufgetragen, um die Zellkommunikation zu verbessern. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren sollen wie biologische „Signale“ wirken und die Zellkommunikation im Umfeld des Haarfollikels unterstützen.
Beobachtete Effekte:
- Kräftigeres Haarwachstum bei diffuser Ausdünnung,
- verbesserte Kopfhautdurchblutung,
- geringere Haarausfallrate nach mehreren Behandlungen.
Allerdings gilt auch hier: Die Wirkung ist unterstützend, nicht regenerativ – das heißt, zerstörte oder vernarbte Haarfollikel können dadurch nicht ersetzt werden.
Anwendung & Grenzen: Für wen eignen sich Nano-Topicals?
Nano-Topicals können bei frühem oder diffusem Haarausfall sinnvoll sein, wenn die Haarfollikel noch aktiv sind. Typische Einsatzbereiche sind diffuser Haarausfall, geschwächte Haarwurzeln oder begleitende Pflegekonzepte zur Unterstützung bestehender Wachstumsprozesse.
Nicht geeignet sind sie bei großflächigen Kahlstellen, dauerhaft inaktiven oder vernarbten Haarfollikeln sowie bei dem Wunsch nach einer klar definierten, dauerhaft neuen Haarlinie. In diesen Fällen ist eine Haartransplantation mit lebenden Haarfollikeln die einzige langfristige Lösung.
Wie sicher sind Nano-Topicals?
Nach aktuellem Kenntnisstand gelten Nano-Topicals wie KeraLase™ oder Z-Factors als gut verträglich. Die eingesetzten Laser sind nicht-invasiv, die verwendeten Seren biokompatibel.
Dennoch weisen Dermatologen darauf hin, dass belastbare Langzeitdaten bislang fehlen und die Ergebnisse individuell stark variieren können. Eine ärztliche Beurteilung vor der Anwendung ist daher entscheidend.
Nano-Topicals gelten als unterstützender Ansatz – nicht als medizinisch gleichwertiger Ersatz für chirurgische Verfahren.
Elithair: Wissenschaft, Innovation und nachhaltige Ergebnisse

Bei Elithair werden neue Verfahren und Trends nicht unkritisch übernommen. Jede Innovation wird zunächst medizinisch bewertet, bevor sie in der Praxis Anwendung findet. Unter der Leitung von Dr. Abdulaziz Balwi, der mit seinem Team bereits über 150.000 erfolgreiche Eingriffe durchgeführt hat, liegt der Fokus konsequent auf Methoden mit belegbarer, langfristiger Wirkung.
Die Grundlage jeder Behandlung bildet eine ärztliche Beurteilung. Dabei werden unter anderem berücksichtigt:
- Zustand und Aktivität der Haarfollikel
- Beschaffenheit und Gesundheit der Kopfhaut
- Ursache und Verlauf des Haarausfalls
- realistische Erwartungen an Dichte und Haarlinie
Ergänzende Methoden wie die PRP-Therapie oder vitaminbasierte Regenerationstreatments können als Behandlungsoptionen oder begleitend zu anderen Verfahren eingesetzt werden. Ziel dieser Methoden ist es,
- die Haarfollikel zu unterstützen,
- die Durchblutung der Kopfhaut zu fördern
- und das Wachstum transplantierter Haare positiv zu begleiten.
Dabei gilt jedoch eine klare medizinische Grenze: Diese Verfahren ersetzen keine Haarfollikel und sind nicht als eigenständige Lösung bei fortgeschrittenem Haarausfall geeignet.
Denn dauerhaft neue Haarstruktur entsteht ausschließlich durch eine Haartransplantation mit lebenden Haarwurzeln. Elithair kombiniert chirurgische Präzision, moderne Technik und medizinisches Know-how – für Ergebnisse, die nicht nur sichtbar wachsen, sondern langfristig bestehen bleiben.
Fazit
Nano-Topicals wie KeraLase™ und Z-Factors zeigen, wie rasant sich Haarmedizin weiterentwickelt. Sie können das Wachstum anregen, die Kopfhaut regenerieren und begleitend zur Transplantation gute Unterstützung leisten.
Doch sie ersetzen keine Haarfollikel – und damit auch keine Haartransplantation. Für dauerhafte, natürliche Ergebnisse bleibt die Kombination aus moderner Technik, Erfahrung und chirurgischer Präzision – wie bei Elithair – die wirkungsvollste Lösung.